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    Natternkopf

    Natternkopf

    Familie: Boraginaceae

    Bezeichnung: Der Natternkopf  ( Echium vulgare ) erhielt seinen Namen wegen seiner angeblich vorbeugenden und heilenden Wirkung bei Schlangenbissen.

    Beschreibung: Die zweijährige Pflanze wird bis zu 1m hoch und ist stark behaart. Die Blätter sind borstig und länglich.  Die blauvioletten Blüten stehen in dichten pyramidenförmigen Blütenständen.

    Verbreitung: Der Natternkopf ist in Europa beheimatet und wächst auf Ödland, an Straßenrändern, im Tiefland und in Küstengebieten.

    Inhaltsstoffe: Die Pflanze enthält Pyrrolizidalkaloide, Allantoin, Alkannine und Schleimstoffe.

    Medizinische Wirkung: Der Natternkopf wirkt bei innerlicher Anwendung harn- und schweißtreibend. Die in  der Pflanze enthaltenen Alkannine wirken antimikrobiell,   daß Allantoin fördert die Wundheilung. Der Natternkopf    wird bei Atemwegserkrankungen wie Husten eingesetzt. Äußerlich wird er bei Furunkel und Karbunkel verwendet.

    Warnung: Wegen der lebertoxischen Pyrrolizidalkaloide ist von einer innerlichen Anwendung abzuraten.

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